Der STOXX Europe 600 Index bildet die Kursentwicklung der 600 größten börsennotierten Unternehmen aus Europa ab. Er wird von der STOXX Ltd., einem Tochterunternehmen der Deutschen Börse herausgegeben.

Im Gegensatz zum Euro STOXX 50 ist er nicht auf den Euro-Währungsraum beschränkt, sondern erfasst auch Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich, Schweiz, Polen, Dänemark, Norwegen und Schweden.

Während im MSCI World Unternehmen aus den USA dominieren, ist im STOXX Europe 600 Index kein Land so extrem übergewichtet. Den größten Anteil im Index haben Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich mit ca. 30 %. Es folgen Frankreich, Schweiz und Deutschland, die jeweils ca. 15 % im Index ausmachen.

Derzeit gibt es 8 verschiedene ETFs auf den STOXX Europe 600 Index. Diese Indexfonds versuchen, den STOXX Europe 600 Index möglichst exakt nachzubilden. Jedoch gibt es Unterschiede, wie der ETF-Anbieter den Index nachbildet (Replikationmethode). Hier finden Sie weitere Erläuterungen zu den Replikationsmethoden.

Deutlich interessanter für den Anleger ist es dagegen, ob die ETFs ihre Erträge regelmäßig ausschütten oder thesaurieren.

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl des ETF sind zudem die internen Kosten der ETF. Je höher die Kennziffer TER (Total Expense Ratio), umso höher sind die Kosten, also die Verwaltungsgebühren des ETFs. Diese gehen zu Lasten der Rendite. Wir haben die Tabelle so sortiert, dass die ETFs mit den niedrigsten Kosten an erster Stelle stehen. Weil im STOXX Europe 600 Index auch Unternehmen enthalten sind, deren Aktien in anderen Währungen gehandelt werden, kann es zu Währungsschwankungen kommen. Abgesichert gegen Währungsschwankungen sind ETFs, die den Zusatz "Hedged" im Namen tragen.