Der MSCI Emerging Markets Index bildet die Kursentwicklung von rund 1.400 Aktien aus 27 Schwellenländern ab. Der Index wird von dem US-amerikanischen Finanzdienstleister MSCI herausgegeben.

Den größten Anteil in dem Index haben asiatische Länder. Am stärksten gewichtet sind Unternehmen aus China mit etwa 34%. Es folgen Südkorea (13 %), Taiwan (15 %) und Indien (12 %). Insgesamt machen asiatische Länder in dem Index mehr als 75% aus. Die restlichen 25% verteilen sich auf Südamerika, Afrika und Europa.

Wem der Anteil China's zu groß in dem Index ist, der kann auch einen Emerging Markets-ETF wählen, der explizit China ausklammert (Ex China) Lyxor MSCI Emerging Markets EX CHINA ETF (LU2009202107).

Derzeit gibt es 15 verschiedene ETFs auf den MSCI Emerging Markets Index. Diese Indexfonds versuchen, den MSCI Emerging Markets Index möglichst exakt nachzubilden. Jedoch gibt es Unterschiede, wie der ETF-Anbieter den Index nachbildet (Replikationmethode). Hier finden Sie weitere Erläuterungen zu den Replikationsmethoden.

Deutlich interessanter für den Anleger ist es dagegen, ob die ETFs ihre Erträge regelmäßig ausschütten oder thesaurieren.

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl des ETF sind zudem die internen Kosten der ETF. Je höher die Kennziffer TER (Total Expense Ratio), umso höher sind die Kosten, also die Verwaltungsgebühren des ETFs. Diese gehen zu Lasten der Rendite. Wir haben die Tabelle so sortiert, dass die ETFs mit den niedrigsten Kosten an erster Stelle stehen.