Das Depot der Targobank im Experten Check

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Fazit: Targobank

Die Targobank bietet mit dem Depot lediglich ein Basisangebot für den Wertpapier-Handel an. Das Angebot an börslichen Handelsplätzen ist auf Xetra und die Parkettbörsen beschränkt, die aufgrund von Handelsplatzgebühren recht teuer sind. Leider gibt es keine App, sondern nur Webtrading. Mit über 5.400 Fonds-Sparplänen bietet sie mit Abstand die meisten Investmentfonds-Sparpläne an, zudem ist die aktuelle Depot-Wechselprämie in Höhe von bis zu 5.000€ für Investmentsparer ebenfalls sehr attraktiv.

Aktien

0,25%
pro Trade
Min. 8,90€
Max. 34,90€
Weitere Kosten:
  • Xetra: zzgl. Börsenplatzentgelt in Höhe von 2,00€ und zzgl. Börsengebühren
  • Parkett: zzgl. Börsenplatzentgelt in Höhe von 3,50€ und zzgl. Börsengebühren
  • außerbörslich: keine weiteren Kosten (Baader, Lang & Schwarz, Société Générale)

Zertifikate, Optionsscheine

ab 0,00€
pro Trade
  • Außerbörsliche Handelspartner: 20
  • Star Partner: 4
  • Star Partner: Société Générale, HSBC, HypoVereinsbank, JP Morgan ab 0,00€
  • Mindestordervolumen: 1.000€
  • alle anderen Emittenten: 0,25% (mind. 8,90€)

Sparpläne

2,50%
pro Ausführung
Min. 1,50€
Max. 3,00€
  • Investmentfonds-Sparpläne: ca. 5.200
  • ETF-Sparpläne: 105
  • Aktien-Sparpläne: ca. 90
  • Sparraten: ab 50€

Die Targo Bank im Check

Fakten über die Targobank

Die Targobank ist aus der ehemaligen Citi Privatkunden AG & Co. KGaA hervorgegangen, die im Jahr 2008 von der französischen Bank Crédit Mutel gekauft wurde. Insofern handelt es sich hierbei ebenfalls um einen Pionier im Online-Banking und -Brokerage Markt in Deutschland. Die Targobank richtet sich mit ihrem Angebot an Selbstentscheider, bietet aber auch Beratung (Online / Filiale) und eine digitale Vermögensverwaltung über einen Robo-Advisor an.

Die Depotführung ist beim Direkt-Depot kostenfrei, das Klassik- bzw. Plus-Depot ist dann kostenfrei, wenn die Online-Postbox genutzt wird oder ein Gesamtguthaben mehr als 50.000€ vorhanden ist, andernfalls fallen Kosten von 2,50€ pro Monat an.

Wertpapierhandel bei der Targobank

Produktangebot

Das Brokerage der Targobank beschränkt sich auf inländische Handelsplätze, da aber sowohl börsliche als auch außerbörsliche Handelsplätze. Sparpläne in Aktien, Fonds und ETFs sind möglich.

Die Targobank bietet drei verschiedene Depotmodelle an: Direktdepot, Klassikdepot und das Plus-Depot. In unserem Test haben wir uns auf das Direktdepot beschränkt.

Konditions-Modelle

Die Ordergebühren im Online-Brokerage sind eher teuer, so berechnet die Targobank 0,25% vom Ordervolumen (mind. 8,90€, maximal 34,90€). Hinzu kommt im Börsenhandel noch ein Börsenplatzentgelt sowie ggf. Börsengebühren und/oder Maklercourtage.

Handel

Die Targobank bietet lediglich ein Webfrontend für den Wertpapierhandel an, eine Handelssoftware oder Smartphone-Apps fehlen.

Aktienhandel

Aktien können börslich und außerbörslich gehandelt werden.

Börslich bietet die Targobank nur den Handel über Xetra und die Parkettbörsen an. Die beliebten Makler-Börsen wie Tradegate, Quotrix, gettex, LS Exchange werden von der Targobank nicht angeboten. Die Kosten im börslichen Handel betragen 0,25% vom Ordervolumen (mind. 8,90€, maximal 34,90€). Außerdem an Xetra noch ein Börsenplatzentgelt von 2,00 € und 3,50 € bei Parkettbörsen und jeweils zuzüglich Börsengebühren und/oder Maklercourtage.

Preislich attraktiver ist der außerbörsliche Handel. So können Aktien, ETF und Anleihen über Lang & Schwarz, Baader Bank und Société Générale gehandelt werden. Hier fallen die zusätzlichen Entgelte komplett weg.

Ausländische Börsen werden bei der Targobank nicht angeboten.

Die Targobank bietet lediglich ein Webfrontend für den Wertpapierhandel an, Smartphone-Apps oder gar eine Handelssoftware fehlen.

Gut ist der Quellensteuer-Service, den die Targobank anbietet. So gibt es die Möglichkeit, die spanische, französische und italienische Quellensteuer erstatten zu lassen. Allerdings ist dies nicht gerade günstig und lohnt nur, wenn man sehr hohe ausländische Dividenden bezieht (Gebühren pro Vorgang: 45,70€ + 71,40€). Zudem kann ein Tax Voucher für schweizer Wertpapiere ausgestellt werden (Gebühren: 10€ je Ertragszahlung).

Fazit: Der Aktienhandel bei der Targobank ist sehr basic und zumindest im börslichen Bereich relativ teuer.

Derivatehandel

Bei der Targobank können außerbörslich Derivate wie Zertifikate, Optionsscheine und Aktienanleihen mit diversen Emittenten gehandelt werden. Der Trade kostet hier ebenfalls 0,25% vom Ordervolumen, mindestens 8,90€, maximal 34,90€. Ein Handelsplatzentgelt fällt nicht an.

Außerdem können Derivate auch über die Frankfurter Zertifikatebörse und die Stuttgarter EUWAX gehandelt werden. Der Handel über die Frankfuter Zertifikatebörse kostet ebenfalls 0,25% vom Ordervolumen, mindestens 8,90€, maximal 34,90€. Hinzu kommt noch ein Handelsplatzentgelt sowie ggf. Börsengebühren und/oder Maklercourtage.

Premium-Partner:
Die Targobank hat folgende Premium-Partner im außerbörslichen Handel definiert, mit denen zu rabattierten Konditionen ab 0,00€ gehandelt werden kann (ab einem Mindestordervolumen von 1.000 €).

  • Société Générale
  • HSBC
  • HypoVereinsbank
  • JP Morgan

Mit einem dieser Emittenten kann für 0,00€ (Mindestordervolumen 1.000€) gehandelt werden. Mit den anderen 3 Emittenten kann für 4,90€ Flat gehandelt werden (allerdings erst ab einem relativ hohen Mindestordervolumen von 2.000€). Der gebührenfreie Emittent wechselt quartalsweise. Derzeit ist es JP Morgan (Stand: Januar 2024).

Fazit: Die Targobank hat ein großes Angebot für den Handel mit Derivaten, ist aber im Vergleich zum Wettbewerb sehr teuer.

ETFs & Fonds

ETFs können börslich oder im außerbörslichen Handel gehandelt werden. Die Kosten entsprechen dem Aktienhandel.

Mit Amundi besteht eine Premium-Partnerschaft im ETF-Handel, so dass 120 ETFs für 0,00 € gekauft werden können (aber erst ab 3.000 € Kaufvolumen).

Sparpläne:

Es werden 100 ETF-Sparpläne angeboten. Außerdem ca. 80 Aktien- und 5.400 Fondssparpläne. Bei Investmentfonds-Sparplänen hat die Targobank ihre Stärke. Kaum ein anderer Broker bietet soviele Investmentfonds-Sparpläne an, wie die Targobank.

Eine ETF- und Aktien-Sparplan-Ausführung kostet 2,50 %, mind. 1,50 €, max. 3,00 €. Die Ausführung der ETF und Aktien-Sparpläne erfolgt an Xetra. Los geht es ab Sparraten von 50 € bis maximal 500 €.

Bei Investmentfonds-Sparplänen gibt es 50% Rabatt auf den regulären Ausgabeaufschlag und die Sparraten beginnen ab 25€ (bis 3.000€).

Fazit: Mit 2,50 % gehört die Targobank zu den teuersten Anbietern in Deutschland, ausgewählte kostenfreie Angebote gibt es nicht.

Erfahrungsbericht wurde zuletzt aktualisiert am 05.02.2024
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Fazit: Targobank

Die Targobank bietet mit dem Depot lediglich ein Basisangebot für den Wertpapier-Handel an. Das Angebot an börslichen Handelsplätzen ist auf Xetra und die Parkettbörsen beschränkt, die aufgrund von Handelsplatzgebühren recht teuer sind. Leider gibt es keine App, sondern nur Webtrading. Mit über 5.400 Fonds-Sparplänen bietet sie mit Abstand die meisten Investmentfonds-Sparpläne an, zudem ist die aktuelle Depot-Wechselprämie in Höhe von bis zu 5.000€ für Investmentsparer ebenfalls sehr attraktiv.

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