Welcher Zertifikate Emittent ist bei welchem Broker in Aktion?


Sie handeln gerne Zertifikate, Optionsscheine oder Hebelprodukte? Wir haben uns das Gros der Emittenten in Deutschland angesehen und eine Übersicht erstellt, bei welchem Broker ab welchem Ordervolumen die jeweiligen Zertifikate vergünstigt im außerbörslichen Direkthandel gehandelt werden können.

 
Broker-Aktionen mit rabattierten Ordergebühren / Mai 2021
BNP Paribas
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
DKB:
1.000€
2€ pro Trade (flat)
Flatex:
1.000€
3,90€ pro Trade (flat)
Comdirect:
1.000€
3,90€ pro Trade (flat)
1822direkt:
1.000€
3,90€ pro
Trade (flat)
onvista:
1.500€
2€ pro Trade (flat)
Consorsbank:
1.000€
0€ pro Trade (flat)
Citi
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
justTRADE:
500€
0€ pro Trade (flat)
DKB:
1.000€
2€ pro Trade (flat)
Consorsbank:
kein
4,95€ pro Trade (flat)
ING Markets
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
ING:
1.000€
1,90€ pro Trade (flat)
Goldman Sachs
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
Flatex:
500€
0€ pro Trade (flat)
Targobank:
2.500€
4,90€ pro Trade (flat)
HSBC
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
Smartbroker:
500€
0€ pro Trade (flat)
Trade Republic:
kein
1€ pro Trade (flat)
Sparkassen Broker:
1.000€
0,98€ pro Trade
(nur bei Kauf)
ING:
1.000€
1,90€ pro Trade (flat)
Flatex:
1.000€
3,90€ pro Trade (flat)
Hypo Vereinsbank
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
1822 direkt:
1.000€
0,00€ pro Trade (flat)
Targobank:
1.000€
0,00€ pro Trade (flat)
S Broker:
1.000€
0,98€ pro Kauf
JP Morgan
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
Targobank:
2.500€
4,90€ pro Trade (flat)
Consorsbank:
kein
4,95€ pro Trade (flat)
Morgan Stanley
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
Smartbroker:
500€
0€ pro Trade (flat)
Comdirect:
1.000€
0,00€ pro Trade (flat)
Flatex:
500€
1,90€ pro Trade (flat)
onvista bank:
1.500€
4,50€ pro Trade (flat)
Société Générale
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
justTRADE:
500€
0€ pro Trade (flat)
S Broker:
1.500€
0,98€ pro Trade
Flatex:
1.000€
1,90€ pro Trade (flat)
DKB:
1.000€
2€ pro Trade (flat)
Comdirect: 1.000€
3,90€ pro Trade (flat)
onvista:
1.500€
4,50€ pro Trade (flat)
Targobank:
2.500€
4,90€ pro Trade (flat)
Consorsb.:
keine
4,95€ pro Trade (flat)
UBS
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
justTRADE:
500€
0€ pro Trade (flat)
Smartbroker:
500€
0€ pro Trade (flat)
DKB:
1.000€
0€ pro Trade (flat)
S Broker:
1.000€
0,98€ pro Kauf
Flatex:
1.000€
1,90€ pro Trade (flat)
Vontobel
Mindestordervol.:
Ordergebühr:
justTRADE:
500€
0€ pro Trade (flat)
Smartbr.:
500€
0€ pro Trade (flat)
ING:
1.000€
1,90€ pro Trade (flat)
S Broker:
1.000€
0,98€ pro Kauf
DKB:
1.000€
2€ pro Trade (flat)
Flatex:
1.000€
3,90€ pro Trade (flat)
onvista:
1.500€
4,50€ pro Trade (flat)
Targobank:
2.500€
4,90€ pro Trade (flat)

Vergleich Emittenten: Worauf es ankommt

Es gibt wahrscheinlich kein anderes Land, bei dem der Handel von Zertifikaten, Optionsscheinen und Hebelprodukten eine so große Fangemeinde hat. Dies zeigt sich auch in dem verfügbaren Angebot. 16 namhafte Anbieter mit mehr als 2 Mio. Produkten buhlen um die Gunst der Kunden.

Es gibt sehr unterschiedliche Zertifikate. Während eine Gruppe von Anlegern eher auf Anlagezertifikate (Discount-, Bonuszertifikate) schaut, liegt der Fokus für andere auf dem Handel mit Hebelprodukten, also Turbos, Knockout und Faktorzertifikate sowie Optionsscheinen. Für Trader, die Hebelprodukte auf US-Underlyings handeln möchten, ist zudem die 871m-Problematik interessant (hier empfehlen wir für Details unseren Blog-Artikel).

Neben den Orderkosten ist auch das Mindestordervolumen relevant, ab dem die Aktionskonditionen gelten. Grundsätzlich gilt, je niedriger das Mindestordervolumen, desto besser. Als Quasi-Marktstandard hat sich 500€ etabliert.

Vergleich Emittenten: Wer ist der beliebteste?

Jeder Emittent hat unterschiedliche Schwerpunkte in seinem Angebot, so dass es nicht DEN beliebtesten Emittenten gibt. Es gibt allerdings ein paar grundlegende Charakteristika, die sich aufzählen lassen:

  • BNP Paribas: Die BNP hat sich in den letzten Jahren zum Marktführer in Deutschland gemausert. Mit über 150.000 Wertpapieren ist BNP Paribas Zertifikate der führende Anbieter für Anlage- und Hebelprodukte in Deutschland. Zuletzt wurden die BNP mehrfach für seine Leistungen rund um Produkte, Handel und Marketing mit renommierten Preisen ausgezeichnet.

  • Citi: Die Citi ist einer der Pioniere im deutschen und hat vor über 30 Jahren den ersten Optionsschein in Deutschland emittiert. Citi bietet eine breit gefächerte Produktpalette: sie reicht von Optionsscheinen über Turbos bis hin zu Discount-, Bonus-, Index- oder Faktor-Zertifikaten.

  • DZ Bank: Die DZ Bank ist das Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken und vertreibt seine Produkte überwiegend über die Filialen. Neben Zertifikaten und Hebelprodukten ist die DZ Bank insbesondere der Haus- und Hoflieferant der Volks- und Raiffeisenbanken für Zinsprodukte.

  • Goldman Sachs: Goldman Sachs ist als US-Investmenthaus den Flatex-Kunden ein Begriff, da Goldman Platin-Partner bei Flatex ist. Weitere Produktpartnerschaften mit anderen Online-Brokern gibt es aktuell nicht. Goldman Sachs hat ebenfalls eine breite Produktpalette und ist bekannt durch sein attraktiven 0,7 Punkte Spread bei Dax-Produkten. Darüber hinaus können über die Zertifikate Webseite von Goldman die Produkte aller anderen Zertifikate-Anbieter abgefragt werden. Ein nicht uncleverer Marketing-Schachzug, da Goldman auf diese weise erfährt, nach welchen Produkten bei anderen Emittenten gesucht wird.

  • HSBC: HSBC ist neben der Citi ebenfalls ein Pionier für strukturierte Produkte in Deutschland und es gibt Streit mit der Citi, wer eigentlich den ersten Optionsschein emittiert hat. HSBC ist ein recht kleiner Emittent, der neben dem Thema Handel viel Wert auf Weiterbildung usw. legt. Mit nahezu durchgängig 2 Punkten Spread in den Produkten ist HSBC allerdings auch einer der teuersten Anbieter. HSBC ist neben der HVB ein Emittent, deren Produkte auch über die Börse gettex handelbar sind.

  • HVB: Die HVB ist analog zu HSBC ebenfalls ein eher kleiner Emittent, der aber auch das Gros der Produkte im Angebot hat. Analog zu HSBC können die Produkte auch über die Börse gettex gehandelt werden. Zudem bietet die HVB einen Cashback-Service, bei dem Sie einen Teil der anfallenden Orderkosten erstatten. Großer Nachteil: Die Erstattungsbeträge müssen vom Kunden selber im Rahmen der Einkommenssteuererklärung versteuert werden.

  • JP Morgan: JP Morgan ist noch relativ neu im deutschen Zertifikate-Markt und bietet eine kleine, aber feine Produktpalette an. JP Morgan fehlt es aktuell an Bekanntheit und es fehlen auch noch diverse Anbindungen an die verschiedenen Broker, damit die Produkte auch gehandelt werden können. Immerhin sind sie bei der Consorsbank Starpartner.

  • Morgan Stanley: Morgan Stanley ist der dritte US-amerikanische Emittent, der in Deutschland aktiv ist. Mit einer sehr breiten Produktpalette werden nahezu alle Produktkategorien angeboten.

  • Société Générale: Die Société Générale ist durch den Erwerb des Zertifikate-Geschäfts der Commerzbank zur Nummer 2 in Deutschland aufgestiegen. Mit einer sehr breiten Produktpalette, fairen Spreads und einem umfangreichen Serviceangebot ist die SocGen einer unserer Favoriten-Emittenten. Neben den Zertifikaten handelt die SocGen außerbörslich auch Aktien und ETFs und ist darüber hinaus auch als B2B-CFD-Anbieter im Markt für viele Online-Broker tätig.

  • UBS: In der Schweiz und in Deutschland gehört die UBS seit vielen Jahren zu den Top-Anbietern im Bereich der strukturierten Produkte und bildet mit ihren Zertifikaten, Aktienanleihen und Hebelprodukten nahezu alle Anlageklassen ab: Indizes, Währungen, Aktien, Rohstoffe und Zinsen. Insbesondere im Rohstoffbereich bietet die UBS extrem günstige Spreads ab 1 Ct. und ist auch der jährliche Ausrichter des Trading-Masters Börsenspiel.

  • Vontobel: Vontobel ist der zweite Schweizer Emittent im deutschen Markt. Als erster Emittent hat Vontobel Partizipationszertifikate auf die Kryptowährungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Ether, Ripple und Litecoin emittiert, was eine echte Innovation darstellt. Insgesamt hat Vontobel aktuell rund 45.000 Anlagezertifikate und ca. 85.000 Hebelprodukte.

Brokerexperte.de
Wir haben viele der hier genannten Broker mit Echtgeld-Depots im Detail getestet. Wir haben uns Preisverzeichnisse und die einzelnen Handelsmöglichkeiten für Aktien, ETFs, Sparpläne, Derivate und Futures genau angeschaut.

Hier geht es zu unseren Erfahrungsberichten:

Handelsplätze Vergleich

Depotarten

Scroll to Top