Das Depot von maxblue im Experten Check

Brokerexperte.de

Fazit: maxblue

maxblue hat ein gutes Basisangebot, ist aber im Vergleich zum Wettbewerb zu teuer. Seit Jahren hat es auch keine Weiterentwicklungen am Angebot gegeben, so dass eine Depoteröffnung gut überlegt werden sollte.

Aktien

0,25%
pro Trade
Min. 8,90€
Max. 58,90€
Weitere Kosten:
  • Xetra: 2,00€ zzgl. Börsengebühren
  • Tradegate: keine
  • Parkett: 4,50€ zzgl. Börsengebühren und Maklercourtage

Zertifikate, Optionsscheine

0,25%
pro Trade
Min. 8,90€
Max. 58,90€
  • Außerbörsliche Handelspartner: 18
  • Star Partner: Keine, aber quartalsweise Freetrade-Aktionen mit je zwei Emittenten. (Q2 / 2020: Société Générale und JP Morgan)

ETF-Sparpläne

1,25%
pro Ausführung
  • ETF-Sparpläne insgesamt: 192
  • Sparrate: ab 50

maxblue im Check

Fakten über maxblue

Gegründet 1995 als BANK 24 / Brokerage 24 ist maxblue heute nur noch der Markenname für das Online-Brokerage der Deutschen Bank. Neben einem Angebot für Selbstentscheider bietet maxblue auch einen Robo-Advisor (Robin) in Form einer digitalen Vermögensverwaltung an.

Wertpapierhandel bei maxblue

Produktangebot

Das Brokerage-Angebot ist solide, neben dem börslichen und außerbörslichen Wertpapierhandel über in- und ausländische Handelsplätze gibt es auch Sparpläne auf Aktien, Fonds, ETFs und Zertifikate. Bei den Sparplänen besteht die Besonderheit, dass die Sparrate auf bis zu drei Wertpapiere aufgeteilt werden kann. Diese Flixibiliät kann nicht jeder Anbieter. Die Eröffnung von Fremdwährungskonten ist möglich. Dennoch ist es so, dass an dem Angebot für Selbstentscheider seit Jahren keinerlei Weiterentwicklungen stattgefunden haben.

Konditions-Modelle

Das Preismodell von maxblue ist eher im oberen Mittelfeld anzusiedeln, es werden im Standardpreismodell 0,25% vom Ordervolumen, mindestens 8,90€, maximal 58,90€ berechnet. Hinzu kommen noch Börsengebühren und Maklercourtage. Für Vieltrader gibt es je nach Trade-Häufigkeit einen Rabatt von 10% bzw. 20%.

Handel

Gehandelt werden kann bei maxblue über die normale Weboberfläche der Deutschen Bank, die seinerzeit angebotene iPad-App wurde wieder vom Markt genommen. Eine spezielle Software für aktive Kunden gibt es nicht.

Aktienhandel

Aktien können über die elektronischen Börsen Xetra und alle deutschen Parkett Börsen, gehandelt werden. Die Kosten betragen hier 0,25% vom Ordervolumen, mindestens 8,90€, maximal 58,90€ berechnet. Hinzu kommen noch Börsengebühren und Maklercourtage.

Außerdem können Aktien bei maxblue auch ausserbörslich über Tradegate, Lang & Schwarz, Baader Bank und Société Générale (vormals Commerzbank) gehandelt werden. Die Kosten sind analog zum Börsenhandel. Eine Besonderheit ist hierbei Tradegate: Normalweise ist wird Tradegate Exchange als Börse angeboten, bei maxblue ist aber die Tradegate AG als außerbörslicher Handelspartner angebunden.

Bei den meisten maxblue-Handelspartnern können neben den Standard-Ordertypen Market, Limit, Stop auch Strategie-Orders wie Trailing Stop und OCO genutzt werden.

Aktien können über Webtrading und die Smartphone Apps gehandelt werden.

Fazit: Der Aktienhandel bei maxblue eher Basic und vergleichsweise teuer.

Derivatehandel

Bei maxblue können außerbörslich Derivate wie Zertifikate, Optionsscheine und Aktienanleihen mit 15 Emittenten gehandelt werden. Der Trade kostet hier ebenfalls 0,25% vom Ordervolumen, mindestens 8,90€, maximal 58,90€ berechnet. Hinzu kommen noch Börsengebühren und Maklercourtage.

Maxblue hat keine StarPartner, sondern bietet in 2020 quartalsweise Freetrade-Aktionen mit je zwei Emittenten und ab 1.000€ Ordervolumen an. In Q2 / 2020 sind es Société Générale und JP Morgan.

Außerdem können Derivate auch über die Frankfurter Zertifikatebörse und die Stuttgarter EUWAX gehandelt werden. Der Handel über die Frankfuter Zertifikatebörse kostet ebenfalls 0,25% vom Ordervolumen (mind. 8,90€, max. 58,90€). Hinzu kommen noch Börsengebühren.

Fazit: Maxblue hat ein umfangreiches Angebot für den Handel mit Derivaten, allerdings ist dieses durch die Mindestgebühr von 8,90€ sehr teuer.

ETF-Handel

ETFs können börslich oder im außerbörslichen Handel gehandelt werden. Die Kosten entsprechen dem Aktienhandel.

Es werden 192 ETF-Sparpläne angeboten. Die verfügbaren ETF-Sparpläne kommen von Amundi, db X-Trackers, ishares und Vanguard. Außerdem gibt es 240 Investmentfonds- und auch Aktiensparpläne. Die Aktiensparpläne sind für derzeit 77 Aktien verfügbar (alle DAX-Titel, ausgewählte Titel aus MDAX und EUROSTOXX 50).

Eine Sparplan-Ausführung kostet 1,25%. Sparpläne, bei denen die Ausführung komplett kostenfrei ist, gibt es keine.
Los geht es ab Sparraten von 50€.

Fazit: Mit 1,25% gehört maxblue zwar zu den günstigeren Anbietern. Aber dickes Manko: Sparpläne können nur mittels Formular eingerichtet werden.

Erfahrungsbericht wurde zuletzt aktualisiert am 30.03.2020
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Fazit: maxblue

maxblue hat ein gutes Basisangebot, ist aber im Vergleich zum Wettbewerb zu teuer. Seit Jahren hat es auch keine Weiterentwicklungen am Angebot gegeben, so dass eine Depoteröffnung gut überlegt werden sollte.

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