Das Depot vom Sparkassen Broker im Experten Check

Brokerexperte.de

Fazit: Sparkassen Broker

Der Sparkassen Broker hat ein gutes Basisangebot, ist allerdings vergleichsweise teuer. Insbesondere ETF-Sparplananleger schauen aufgrund der hohen Preise in die Röhre. Dagegen ist der Handel mit verbrieften Derivaten über Premium-Partner recht günstig und optional mit der Handelssoftware MarktinvestorPro auch gut umgesetzt. Zudem gibt es für aktive Kunden noch Rabatte auf die Ordergebühren. Praktisch ist für Sparkassen-Kunden die Verrechnung über das Girokonto.

Aktien

4,99€ + 0,25%
pro Trade
Min. 8,99€
Max. 54,99€
Weitere Kosten:
  • Xetra: zzgl. Handelsplatzentgelt von 1,48€ und zzgl. Börsengebühren
  • Tradegate: zzgl. Handelsplatzentgelt von 1,48€
  • Quotrix: zzgl. Handelsplatzentgelt von 1,48€
  • Parkett: zzgl. Handelsplatzentgelt von 1,48€ und zzgl. Börsengebühren und Maklercourtage

Zertifikate, Optionsscheine

4,99€ + 0,25%
pro Trade
Min. 8,90€
Max. 54,99€
  • Außerbörsliche Handelspartner: 19
  • Star Partner: 0,98€ (Mindestordervolumen 1.000€)
  • Star Partner:
  • Commerzbank, HSBC, HypoVereinsbank, vontobel, UBS

ETF-Sparpläne

2,50%
pro Ausführung
  • ETF-Sparpläne insgesamt: 537
  • davon kostenfreie ETF-Sparpläne: 46 (nur Deka)
  • Sparrate: ab 50€

Der Sparkassen Broker im Check

Fakten über den Sparkassen Broker

Der Sparkassen Broker (sbroker) wurde 2001 als zentraler Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe gegründet. Dabei wurde seinerzeit der Online-Broker Pulsiv.com gekauft, um einen schnelleren Marktstart zu erreichen. Im Jahr 2016 wurde der sbroker dann zu 100% von der Sparkassen-eigenen Fondsgesellschaft DEKA übernommen.

Wertpapierhandel beim Sparkassen Broker

Produktangebot

Das Brokerage-Angebot vom sbroker ist solide. Neben inländischen Handelsplätzen und einem großen außerbörslichen Angebot werden auch viele Auslandsbörsen angeboten. Darüber hinaus können auch CFDs gehandelt werden. Sparpläne auf Aktien, Fonds, ETFs und Zertfikate runden das Angebot ab. Die Eröffnung von Fremdwährungskonten ist ebenfalls möglich.

Ein Besonderheit gibt es für Kunden mit einem Sparkassen-Girokonto, über das die Wertpapiertransaktionen auf Wunsch verrechnet werden können.

Konditions-Modelle

Das Preismodell vom sbroker ist eher teuer. So berechnet der sbroker als einer der wenigen Anbieter eine so genannte Inaktivitätspauschale in Höhe von 3,99€, die allerdings ab einer Transaktion pro Quartal entfällt. Im Standardpreismodell berechnet der sbroker 4,99€ + 0,25% (mind 8,99€ / maximal 54,99€) zzgl. Handelsplatzentgelte und/oder Börsengebühren bzw. Maklercourtage. Für aktive Kunden gibt es eine attraktive Rabattstaffel, die das Orderentgelt deutlich reduziert.

Handel

Neben einer in 2018 komplett überarbeiteten Weboberfläche bietet der sbroker auch eine iOS / Android App sowie ein professionelles Handelsfrontend (MarktInvestor Pro) an.

Aktienhandel

Aktien können über die elektronischen Börsen Xetra, Tradegate und auch Quotrix gehandelt werden. Die Kosten betragen hier 4,99€ + 0,25% (min 8,99€ / maximal 54,99€) zzgl. Handelsplatzentgelt in Höhe 1,48€ und Börsengebühren bzw. Maklercourtage.

Außerdem können Aktien bei sbroker auch ausserbörslich über Lang & Schwarz, Baader Bank und Commerzbank gehandelt werden. Die Kosten betragen hier 4,99€ + 0,25% (mind. 8,99€ / maximal 54,99€) zzgl. Handelsplatzentgelt in Höhe 0,98€.

Aktien können zusätzlich an 29 Weltbörsen gehandelt werden. Zu den o.g. Kosten kommen dabei noch 14,99€ Handelsplatzentgelt dazu.

Bei den meisten sbroker-Handelspartnern können neben den Standard-Ordertypen Market, Limit, Stop auch Strategie-Orders wie Trailing Stop und OCO genutzt werden.

Aktien können über das Web, iOS- und Android-App und die Software MarktInvestor Pro gehandelt werden.

Der Aktienhandel bei sbroker ist vergleichweise teuer, aber insbesondere bei Auslandsbörsen recht umfangreich

Derivatehandel

Bei sbroker können außerbörslich Derivate wie Zertifikate, Optionsscheine und Aktienanleihen mit 15 Emittenten gehandelt werden. Der Trade kostet hier ebenfalls 4,99€ + 0,25% (mind. 8,99€ / max 54,99€) zzgl. Handelsplatzentgelt in Höhe 0,98€.

Premium-Partner:
sbroker hat 5 StarPartner definiert, mit denen der Kauf für pauschal 0,98€ abgerechnet wird. Dafür gilt aber ein Mindestordervolumen von 1.000€. Starpartner sind: Commerzbank, HSBC (neu), UBS (neu), HypoVereinsbank und vontobel.

Außerdem können Derivate auch über die Frankfurter Zertifikatebörse und die Stuttgarter EUWAX gehandelt werden. Der Handel über die Frankfuter Zertifikatebörse kostet 4,99€ + 0,25% (mind. 8,99€ / maximal 54,99€) zzgl. Handelsplatzentgelt in Höhe 1,48€ und zzgl. Börsengebühren.

CFDs hat der sbroker ebenfalls im Angebot. Marketmaker für den CFD-Handel ist die Société Génerale, die auch für die onvista bank, Consorsbank, comdirect und Flatex den CFD-Handel abwickelt. Dafür ist ein zweites Verrechnungskonto zu eröffnen, welches ausschließlich mit dem CFD-Handel verknüpft ist. Es können aber taggleich Beträge zwischen den Verrechnungs-Konten verschoben werden.

Der Handel von Futures & Optionen an der Eurex wird dagegen nicht angeboten.

Der Sparkassen Broker hat ein gutes Angebot für den Handel mit Derivaten. Wer viel handelt, kann zusätzlich die Handelssoftware MarktInvestor Pro nutzen, die sämtliche Emittenten als Push-Kurse anzeigt

Zur sbroker Aktion

ETF-Handel

Sämtliche in Deutschland zugelassenen ETFs können börslich oder im außerbörslichen Handel gehandelt werden. Die Kosten entsprechen dem Aktienhandel.

ETF-Sparpläne:
Es werden 537 ETF-Sparpläne angeboten. Außerdem Zertifkate-, Fonds- und Aktiensparpläne. Eine Sparplan-Ausführung kostet 2,50%.

Kostenlose Ausführung:
Es gibt eine Partnerschaft mit dem Emittenten Deka Investment, bei der sämtliche Sparläne dieses Emittenten bis zu einer Sparrate von 500€ kostenfrei abgeschlossen werden können. Allerdings sind das nach derzeitigen Stand nur ca. 50 Stück.

Los geht es ab Sparraten von 50€. Das Maximum ist bei 500€ pro Sparplan-Ausführung veranschlagt.

Mit 2,50% gehört der Sparkassen Broker zu den teuersten Anbietern in Deutschland. Die einzigen kostenlosen Sparpläne kommen von der Deka, die im ETF-Universum so gut wie keine Rolle spielt

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Erfahrungsbericht wurde zuletzt aktualisiert am 04.01.2020
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Fazit: Sparkassen Broker

Der Sparkassen Broker hat ein gutes Basisangebot, ist allerdings vergleichsweise teuer. Insbesondere ETF-Sparplananleger schauen aufgrund der hohen Preise in die Röhre. Dagegen ist der Handel mit verbrieften Derivaten über Premium-Partner recht günstig und optional mit der Handelssoftware MarktinvestorPro auch gut umgesetzt. Zudem gibt es für aktive Kunden noch Rabatte auf die Ordergebühren. Praktisch ist für Sparkassen-Kunden die Verrechnung über das Girokonto.

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