Der EURO STOXX 50 ist der führende europäische Aktienindex. Er bildet die Kursentwicklung von 50 großen börsennotierten Unternehmen des Euro-Währungsraums ab. Er wird von der STOXX Ltd, einem Unternehmen der Deutschen Börse erhoben.

Unternehmen aus Frankreich (ca. 38%) und Deutschland (29 %) sind in dem Index am stärksten gewichtet. Außerdem vertreten sind Spanien (9 %), Niederlande, Italien und weitere Länder aus dem Euro-Währungsraum. Am stärksten gewichtet sind Unternehmen aus der Finanzdienstleistungs-Branche (ca. 17 %). IT‐Software und Telekommunikationsunternehmen machen ebenso wie Hersteller von Konsumgütern jeweils ungefähr 15 % im Index aus. Eine Alternative dazu ist der wesentlich breiter gefasste Stoxx Europe 600 Index.

Derzeit gibt es 18 verschiedene ETFs auf den EURO STOXX 50 Index. Diese Indexfonds versuchen, den EURO STOXX 50 Index möglichst exakt nachzubilden. Jedoch gibt es Unterschiede, wie der ETF-Anbieter den Index nachbildet (Replikationmethode). Hier finden Sie weitere Erläuterungen zu den Replikationsmethoden.

Deutlich interessanter für den Anleger ist es dagegen, ob die ETFs ihre Erträge regelmäßig ausschütten oder thesaurieren.

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl des ETF sind zudem die internen Kosten der ETF. Je höher die Kennziffer TER (Total Expense Ratio), umso höher sind die Kosten, also die Verwaltungsgebühren des ETFs. Diese gehen zu Lasten der Rendite. Wir haben die Tabelle so sortiert, dass die ETFs mit den niedrigsten Kosten an erster Stelle stehen.