Überblick: Derzeit gibt es 14 bedeutende Indexfonds auf Unternehmen, die auf saubere und erneuerbare Energieerzeugung setzen. Dazu gehören Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie, aber auch Trendthemen wie Wasserstoff.

Wo liegen die Unterschiede der einzelnen ETF?

Jedem ETF liegt ein Index zugrunde, dem der ETF nahezu 1:1 folgt. Die Indexanbieter setzen bei der Auswahl der im Index enthaltenen Unternehmen auf unterschiedliche Schwerpunkte.

Anleger können entweder in den gesamten Sektor mit breit aufgestellten Indexen investieren oder sich eine Spezialisierung aussuchen. Die Spezialisierungs-Themen sind Solar-Energie, Windkraft, Energiespeicherung. Vorhanden ist auch ein Anbieter, der seinen Index gezielt auf Technologie-Unternehmen innerhalb der Clean Energy-Branche aufbaut. Der geografische Fokus liegt bei fast allen Indexanbietern auf den Industrienationen weltweit. Unternehmen aus den Emerging Markets sind in den Clean Energy-Indizes in der Regel nicht vertreten. Trotzdem gibt es Anbieter, die bestimmte Regionen höher gewichtet haben (z.B. USA / Asien).

Für die meisten Anleger werden die ETF der beiden großen Anbieter iShares und Lyxor sehr gut passen. Sie folgen den Indexen der beiden Marktführer S&P (iShares) bzw. MSCI (Lyxor).
Von den Kosten her ist der ETF "L&G Clean Energy" eine Empfehlung. Der Anbieter L&G hat eine Kostenquote von nur 0,49% p.a. und setzt auf einen sehr ausgewogen und breit aufgestellten Index von Solactiv. Wer sich auf Trendthemen wie Solar, Windkraft oder Technologie fokussieren möchte, der findet bei Anbietern wie Global X, HANetf passende Nischen-ETF.